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Start Phase 4 - KONZENTRATION Geschäftsprozessoptimierung

BPM Basis und Zukunft im Wettbewerb

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In der Vergangenheit war das organisatorische Denken stark vom funktionsorientierten Denken des Taylorismus geprägt. Danach wurde eine Aufgabe in möglichst kleine Einzelaufgaben zerlegt und diese verschiedenen Mitarbeitern zur Erfüllung zugewiesen. Durch diese Arbeitsteilung und Spezialisierung sollte die Produktivität der Arbeitsorganisation erhöht werden.

Im Vordergrund stand somit die Gestaltung der Aufbauorganisation, die Gestaltung der Ablauforganisation erfolgte nach erst im Nachhinein, d.h. die Prozesse wurden erst nachträglich in die bestehende Aufbauorganisation „hineinorganisiert“. Dieses hatte zur Folge, das stellen- /abteilungsübergreifende Abläufe nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

Erfahrungen mit der tayloristischen Arbeitsorganisation zeigten, dass sie mit ihren starren Abteilungsgrenzen und hierarchischen Abstimmungswegen den Unternehmen in einer dynamischen Umwelt nicht die benötigte Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit bieten kann. Auch werden Abläufe, die Abteilungsgrenzen überschreiten an vielen Stellen behindert oder sogar ganz unterbrochen. Diese Schwachstellen sind einerseits auf organisatorische,
andererseits informationsverarbeitungsbedingte Mängel der traditionellen Funktionalorganisation zurückzuführen.


Die folgende Auflistung enthält sowohl organisatorische als auch informationsverarbeitungsbedingte Schwachstellen:


· Begrenzte (langsame) Reaktionsfähigkeit: Lange Entscheidungswege verändern (verfälschen?) Information und sind bei schnellen Umweltveränderungen kritisch
· Großer Planungs-, Steuerungs-, Koordinations- und Kontrollaufwand in hierarchischer Aufbauorganisationen
· Mangelnde Transparenz (z.B. hinsichtlich Bearbeitungsstand von Prozessen)
· Medienbrüche (und dadurch bedingter Mehraufwand und Fehleranfälligkeit)
· Lange Durchlaufzeiten
· Viele nicht-wertschöpfende Tätigkeiten, Wartezeiten, Transportzeiten, wiederholte Einarbeitung in den selben Geschäftsprozess durch verschiedene Personen
· Abteilungsdenken statt Prozessverantwortung
· Papierflut zur Datenübergabe zwischen Abteilungen
· Data Hiding: Daten stehen nicht allen Abteilungen zur Verfügung, Inoffizielle Informationsnetze (nur für Eingeweihte)
· Hohe Bestände in produzierenden Unternehmen (schwerfällige Reaktion auf Veränderung in Auftragslage, Produktspektrum etc.): Pufferlager zum Ausgleich von Unsicherheiten

Bei ihrer Suche nach organisatorischen Lösungen, die diese Mängel beheben und den Anforderungen des Wettbewerbs gewachsen sind, haben sich die Unternehmen immer mehr der Prozessorientierung zugewendet.

An die Stelle der Funktionalorganisation tritt immer mehr die Prozessorganisation, die auf gezielt gestalteten und durch IT unterstützten Prozessen aufbaut.

Quelle: Geschäftsprozessmanagement, Prof. Dr. Alexander Roos

 

Nachdem uns durch Forschung und Lehre, wie oben vorbildlich exemplarisch durch Herrn Prof. Dr. Roos zusammengefasst diese Theorie vorliegt, sehen wir unsere Aufgabe darin gemeinsam mit unseren Kunden in der Praxis einen erfolgreichen Weg dahin zu gestalten.

Mit den Möglichkeiten des vernetzten Denkens, unseren vielfältigen Erfahrungen aus diversen Branchen in Industrie, Wirtschaft, Dienstleistung und Handel und in Kombination mit den Methoden, Technologien und Verfahren unserer Partner consideo, core-telligence und cpc, sowie eingebunden in das internationale Netzwerk des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA), verfügen wir dazu über eine exzellente Basis.

 
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